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3. März – Internationaler Tag des Artenschutzes

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Morgen ist der »Internationale Tag des Artenschutzes«, mit dem alljährlich an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Convention on International Trade in Endangered Species, kurz CITES) am 3. März 1973 erinnert wird. Vor 45 Jahren geschlossen, hatte (und hat) das Abkommen das Ziel, den internationalen Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten zu regulieren. Es ist eines der wichtigsten internationalen Naturschutzabkommen.

Obwohl es bei dem Abkommen vor allem um den Schutz von bedrohten Tier- und Pflanzenarten geht, die durch Handelsinteressen gefährdet sind (z.B. Elefanten wg. ihres Elfenbeins), gibt es auch  in Deutschland bedrohte Tierarten. Hier steht z.B. der Eurasische Luchs auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Im Harz und im Bayerischen Wald hatten Wiederansiedlungsprojekte Erfolg, allerdings gibt es immer wieder Rückschläge, wenn Tiere von Autos überfahren oder von kriminellen Jägern getötet werden. Der Bestand der Art ist in Deutschland noch nicht gesichert – dafür gibt es noch zu wenige Tiere.

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft ruft damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt (1) einzusetzen. Menschen auf der ganzen Welt engagieren sich schon und haben bereits einiges erreicht.

Vielleicht hast du auch eine Idee für ein Projekt? Viele – teilweise umfangreichere – Projektideen findest du z.B. auf der Projektseite der UN-Dekade… Doch auch schon der Bau von Nistkästen oder Insektenhotels kann einen sinnvollen Beitrag leisten!

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Anmerkung:
(1) Der »Verlust der biologischen Vielfalt« ist ein Bestandteil des Konzeptes der sog. Planetarischen Grenzen. Innerhalb der Planetarischen Grenzen zu bleiben, bedeutet, dass sich die Menschheit als Ganzes innerhalb der ökologischen Gegebenheiten des Erdsystems bewegt – und damit ihr Überleben sichert.

Nicole

 

 

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